Amethysten in der Mittagssonne von abgemeldet ================================================================================ Kapitel 1: ----------- hallo alle zusammen. Ich weiß. eigentlich schreibe ich Joey/Seto Storys. Aber ich hatte einfach Bock was anderes auszuprobieren. Diese Story ist irgendwie so kurz, ich weiß. aber so wie sie ist, finde ich sie gut. Ach was rede ich denn da. Ich bin grottenschklecht in Grammatik. Nicht einmal die beiden Caraktere gehören mir. Und Geld mus ich auch auf andere Weiße verdienen, weil ich hiermit keines verdiene. Na ja. lest mal und bitte schreibt mir Kommis. Amethysten in der Mittagssonne Sanfte Wellen aus Wärme durchfluteten seinen Körper wie er so entspannt am Graß lag. Die Augen fest geschlossen. Er Döste, merkte dabei den Jungen nicht der sich zu ihm setzte. Erst als etwas ihn an der Nase kitzelte und er niesen musste öffnete er langsam seine Augen. Das süßeste Lächeln erschien vor seinen Augen. Ein Lächeln das sogar die Sonne neben ihm verblassen lies. Er wusste das diese Amethysten ihn vom ersten Moment an in ihren Bann zogen, nur erst jetzt merkte er, wie ihn der Besitzer dieser Juwelen faszinierte. Schon einige Zeit lang wohnte Florean in seinem Ansehen. Noir kam es wie eine Ewigkeit vor, als er ihn erworben hatte. Erworben war vielleicht gar kein so falscher Ausdruck, er hatte ihn immerhin gekauft. Anfangs als Sklave, was ihm jetzt aber unmöglich vorkam. Wir konnte er diese Schönheit jemals schuften lassen. Sogar die Schläge mit der Peitsche hatte er ertragen. Doch Flucht ist ihm dabei nie in den Sinn gekommen. Florian war ein seltsamer Mensch, aber war das nicht jeder irgendwie. Sogar der Meisterdieb Noir, der sich im Gesellschaftsleben als „Ray Balzac Courlande“ ausgab. Ein Pfandleiher und ein Dieb, wenn das nicht auch seltsam ist. Seltsam war zur Zeit vieles. Zum Beispiel die Mittagsschläfchen, die Noire zur Zeit immer nach dem Essen machte. Wenn die Sonne am höchsten stand und ihre Wärme ausstrahlte fühlte sich Noire so wohl, wie schon lange nicht mehr. Der Dieb, der einst alles in Dunkelheit tauchen wollte, jetzt ein Kind der Sonne, führ viele unbegreiflich. Nur seit sich sein verhalten strickt geändert hatte, wurde Florian auch in seiner Gegenwart zutraulicher. Sonst hatte er Noir immer mit Misstrauern beäugt und auf Abstand gehalten. Jetzt konnte er sich nichts schöneres vorstellen als an einem heißen Julitag bei ihm im Graß zu sitzen und selbst etwas in Gedanken zu versinken. Nur Heute sah das schlafende, entspannte Gesicht des schwarzhaarigen wirklich verlockend aus. Er konnte sich nicht beherrschen. Musste einfach eine Blume neben sich pflücken und ihn damit kitzeln. Er schmunzelte leicht als Noire unter ihm niesen musste. Als dieser seine Augen öffnete und ihn verwundert ansah musste Florian lächeln. Noire konnte manchmal so verdröppelt schauen. Oft wie ein kleiner Lausbube, aber dann auch wieder ernst, und oft hatte er dieses dreckige Diebesgrinsen auf den Lippen. Doch nun sah er aus wie ein ganz normaler, verträumter Mensch. Es war seltsam aber doch. Irgendwas hatte Ray Balzac Courlande, das ihn faszinierte. Vielleicht was das der Grund warum Florian einfach nicht gehen konnte. Darum blieb er da, darum hatte er Anfangs alle Demütigungen und Schläge ertragen. Er hatte geahnt, hatte gewusst das Noir ihm irgendwann zu wichtig war um ihm alleine zu lassen. Noire seinerseits, hätte sein goldenes Schoßhündchen sowieso nicht gehen lassen. Und wenn er ihn an einem Halsband angekettet mit sich selbst verbinden müssten, das währe ihm allemal wert gewesen. Nun aber in diesem Augenblick mussten sie sich nicht zusammenketten. Florian blieb auch freiwillig bei ihm. Bettete dessen Kopf auf seinem Schoß und streichelte ihn zärtlich. Noire entspannte sich unter den weichen Händen die sein Gesicht verwöhnten. „Florian.“ Das war sein erstes Wort in diesem Moment. „Ja was ist den.“ Florian stoppte mit seinen Streicheleinheiten und sah ihn fragend an. „Beug dich mal zu mir runter.“ Florian sah ihn verwirrt an, tat aber wie ihm Geheiße. Er beugte sich hinunter, und wollte gerade fragen was Noire wollte, als er schon Noirs weiche Lippen sanft aus seinen spürte. Es schien eine Ewigkeit vergangen sein, als sie sich von einander lösten. Florian sah ihn leicht verdattert und beschämt an. „Warum,“ war seine einzige Frage. Noire Lächelte und streckte seine Hand aus. Er berührte Florians Wange. „Ganz einfach. Genauso sehr wie ich diese Amethysten vergöttere, so sehr will ich diese purpurroten Lippen in meiner Obhut wissen. Sie sollen nie wieder jemand anders küssen.“ Florian wurde rot. ”Wenn das eine Anspielung auf die Sache mit Azura sein soll, dann muss ich dir sagen, ich bereue es, un du weist das. Es tut mit schrecklich leid.“ „Ich weiß doch, aber bleib ab jetzt an bei mir ja?“ Florian sah ihn liebevoll an und lehnte sein Kinn auf Noirs Kopf ab. „Klar, von jetzt an bis in alles Ewigkeit.“ Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)