On Razor's Edge von PandorasBox (Chapter 57: Father my hand's are shakin', I see a light that's breakin') ================================================================================ Kapitel 22: I can't deny what I believe - I can't be what I'm not ----------------------------------------------------------------- Chapter 22: I can't deny what I believe - I can't be what I'm not Wenig später wies König Vegeta Bardock an, Goku zu seinem Quartier im Inneren der Stadt zu begleiten. Sie verließen den Thronsaal ohne ein weiteres Wort, nur gefolgt von dem hasserfülltem Blick des dunklen Saiyajin no Ouji. Wieder folgte Goku seinem Vater durch den Palast und dann hinaus. Die Sonne war inzwischen aufgegangen und die riesigen metallenen Gebäude der Stadt glänzten in ihrem Licht. Aber Goku trottete mit hängendem Kopf hinter Bardock her. Seine Gedanken kreisten noch immer um die Begegnung mit dem Prinzen und die Konsequenzen die sie mit sich gebracht hatte. 'Er ist viel stärker, als ich erwartet hatte. So ungern ich es auch zugebe, aber seine Gegenwart hat mir Angst gemacht. Eine einzige Handbewegung könnte ausreichen um mich zu töten. Ich kann ihn nicht besiegen... niemals...' Bardock riss ihn aus seinen Gedanken. "Kakarott? Was hast du?" Goku suchte nach Worten. Er versuchte zu beschreiben was Vegeta ihn ihm ausgelöst hatte. "Vater... der Prinz... er... er ist kaltherzig und böse... " Der ältere Saiyajin sah ihn einige Augenblicke ernst an bevor er antwortete. "Nein... nein er ist nicht böse..." Er schüttelte den Kopf. "In Freezer Herrschaft ist... er ist...er ist wahnsinnig geworden... " Goku fuhr herum und starrte ihm in seine dunklen Augen. "Was weißt du?! " "Vermutlich mehr als der Prinz selbst. Und viel mehr als ich verkraften kann." "Aber was..." Goku war verwirrt. "Was meinst du damit?" "Freezer hat ihn zu dem gemacht, was er jetzt ist." "Aber..." "Vegeta war nur ein Werkzeug, das Freezer über all die Jahre geschmiedet hat. Er hat ihn benutzt..." Goku unterbrach ihn. "Aber was will er jetzt? Freezer ist doch tot nicht wahr? Was kann der Prinz dann noch wollen?" "Er will Rache.... nicht anderes. Rache für die jahrelange Demütigung und Ausbeutung. Für sein Volk... und dabei geht es ihm nicht nur um die Saiyajins, die für Freezers Machtgier haben sterben müssen. Es geht ihm vor allem um sich selbst... nur um seinen Stolz... Ehre und Stärke. Er hat Freezer aus dem tiefsten seiner dunklen Seele gehasst, und er hat es nicht ertragen können, dass nicht er es war der ihn vernichtet hat. Ihm ist nicht geblieben, nicht mal seine vollständige Vergeltung. Sein Rachedurst nagt an ihm, schon seit vielen Jahren, und hat ihn vollständig ihn den Wahnsinn getrieben. Um Ruhe zu finden wird jemand sterben müssen... seien es die Saiyajins oder die Ice-jins.... vorher wird er nicht aufgeben." "Das ist es..., nicht wahr? Du willst das ich Vegeta töte... du willst es wirklich... warum? Weil er auch dich umbringen will? " "Nein, es geht nicht um mich... Ich hoffte, das du alldem ein Ende setzten kannst, bevor es zu spät ist. Vegeta kann nicht herrschen! Er darf nicht herrschen! Er ist wahnsinnig! Er wird der Tod für viele Saiyajins sein... Du kannst es verhindern! " "Nein, das kann ich nicht... es tut mir leid, Vater, aber ich kann dir nicht helfen." Er schüttelte bestimmend den Kopf. "Was ist mit dem König... kann er nicht..." "Der König weiß, das die Herrschaft durch den Prinzen über sein Volk den Untergang bedeuten wird. Und dazu brauchte er keine Vision. Wer Augen hat sieht die Niederträchtigkeit in seinem Blick. Er strebt nach der Herrschaft über das gesamte Universum. Der König fürchtet um die Zukunft der Saiyajins." "Das ist der Grund nicht wahr? Deshalb habt ihr mich hierher geholt... aber wie der König schon sagte, ich habe euch wohl enttäuscht." "Den König vielleicht... aber nicht mich... ich weiß was noch geschehen kann. Und ich kann warten." Goku sah ihn näher an. Wieder sah er das Chaos in seinen leeren Augen auflodern. 'Er glaubt es wirklich. Er glaubt wirklich an das was er angeblich gesehen hat. Und nichts wird ihn davon abbringen können.' "Vater... ich habe zwei Fragen an dich... Wie soll ich den Prinzen jemals besiegen? Er... er ist unglaublich stark. Er wahr wohl schon als Kind stärker als ich jetzt. Das ist absolut unmöglich." Bardock setzte zu einer Antwort an, aber Goku gab ihm keine Gelegenheit zu sprechen. "Und die wichtigere Frage lautet: WARUM sollte ich es überhaupt versuchen? Nein... das werde ich nicht... nichts wird mich dazu bringen... Ich habe sein Gesicht gesehen, habe in seinen Augen gelesen... er ist wahnsinnig! Du weiß das... und deshalb bist du so gefährlich für ihn. Vegeta sagte das er dich töten wird sollte er König werden... Hast du gesehen was mit dir passiert? Etwas über deinen eigenen Tod?" "Nein, ich habe es nicht gesehen, aber es hat diese Visionen gegeben. Früher habe ich meinen Tod deutlich gesehen, ich wusste was und wie es geschehen würde und ich wartete darauf. Aber es geschah nicht. Ich weiß nicht warum die Visionen sich plötzlich geändert haben. Visionen über mich selbst, über wichtige Aspekte, habe ich nur noch selten oder sie sind so verwischt das ich sie nicht klar erkennen kann." Wieder sah Goku zu Boden. Er empfand großes Mitleid für seinen Vater. Er war ein guter und stolzer Krieger gewesen... und ist so in zwei gerissen worden. Und Goku war sich sicher, das der Zeitpunkt gekommen war, das Thema zu wechseln. "Ich habe dich vorhin gesehen... in der Arena. Ich war sehr beeindruckt." "Ich danke dir. Ich suche die Arena auf so oft ich kann. Der Kampf ist alles was mir geblieben ist. Während eines Kampfes vergesse ich. Ich handle nur noch instinktiv und wache erst auf wenn es vorbei ist. Dieses Gefühl der absoluten Stille in meinem Inneren ist es wofür ich kämpfe. Es ist nicht wichtig ob ich gewinne oder verliere. Der Kampf selbst ist alles was zählt. Er holt mich für einige Zeit zurück in die reale Welt. Und für eine kurze Zeit kann ich wieder der sein, der ich war. Und die Stimmen schweigen. So wie jetzt. Aber nicht sehr lange." Goku nickte anerkennend. "Ich denke dafür lohnt es sich zu kämpfen." "Früher war das anders. Ich eroberte Planeten, weil ich stärker werden wollte und weil ich Gefallen am Töten und der absoluten Vernichtung gefunden hatte. Meine Crew und ich vernichteten Völker, denen nachgesagt wurde, das nur die Elite mit ihnen fertig werden würde. Wir kämpften um Anerkennung, aber genutzt hatte es uns nicht. Ich habe schon vor vielen Jahren aufgegeben, dem Drang zu folgen der Stärkste zu werden. Das liegt in der Natur der Saiyajins aber ich habe erkannt das es Grenzen gibt, die ich nicht überschreiten kann. "Es tut mir leid... ich hab das nicht gewusst..." "Kaum jemand weiß es. Das Schicksal ist niemals gnädig mit mir gewesen." Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)